Achtung
Sie haben Cookies im Browser deaktiviert. Die Seite wird falsch angezeigt!

24+ Stunden Rückspulfunktion für Übertragungen mit niedriger Latenz

Zuschauer wollen Live-Übertragungen so gut wie möglich in Echtzeit sehen. So fühlen sich die Zuschauer dem Event näher verbunden und haben das Gefühl, dass sie tatsächlich daran teilnehmen. Gleichzeitig schätzen Zuschauer die Möglichkeit, eine Übertragung zurückspulen zu können, wenn sie einen wichtigen Moment verpassen.

DVR (Digital Video Recorder) ist eine Funktion zum Zurückspulen, mit der eine Live-Sendung erneut angesehen werden kann. Wenn der Zuschauer eine Passage in einem Webinar, eine Folie in einer Präsentation, eine wichtige Aussage auf der Bühne einer Veranstaltung oder einen entscheidenden Moment im Finale eines Sportturniers verpasst hat, kann er zurückspulen.

Nicht alle Anbieter können Streaming mit Latenzzeiten unter 4 Sekunden gewährleisten. Noch weniger Anbieter können DVR anbieten, da diese Funktion bei Übertragungen mit geringen Latenzzeiten nur schwer zu implementieren ist.

Auf G-Core Labs Streaming-Plattform ist die DVR Funktion für alle Klienten standardmäßig verfügbar und arbeitet hervorragend mit niedrigen Latenzen und hoher Streamqualität. Wir haben diese Funktion vor kurzem verbessert und Sie können jetzt eine Live-Übertragung um 24 Stunden oder mehr zurückspulen.

Warum ist es schwierig, DVR bei der Übertragung mit niedriger Latenz zu implementieren?

Für die Speicherung eines DVR wird eine recht hohe Speichergröße benötigt. Die wird von Folgendem bestimmt:

  • DVR Dauer — je mehr Live-Sendungen aufgezeichnet werden, desto mehr Speicherplatz wird benötigt
  • Die Anzahl der Threads — je mehr Threads es gibt, desto mehr Speicher wird benötigt
  • Thread-Qualität — Threads mit höherer Qualität benötigen mehr Speicherplatz.

Darüber hinaus wollen Nutzer nicht nur die Möglichkeit haben, die Sendung zurückzuspulen. Sie möchten Übertragungen so zeitnah wie möglich, von verschiedenen Kameraperspektiven und in der bestmöglichen Qualität sehen. Wir brauchen also qualitativ hochwertiges Streaming mit niedrigen Latenzzeiten.

Dank Technologien mit niedriger Latenz können Sie ein Video nicht nur in Segmente, sondern in 0,1–0,5-Sekunden-Mikrosegmente unterteilen und in diesen Segmenten übermitteln. Allerdings sollten diese Mikrosegmente vor der Übermittlung des vollständigen Fragments wirksam zwischengespeichert werden, ohne dass die Rückspulfunktion beeinträchtigt wird.

Eine wirksame Zwischenspeicherung erfordert noch mehr Speicher.

Videofragmente und DVR werden normalerweise im Serverspeicher hinterlegt, damit die Inhalte schnell an die Nutzer weitergeleitet werden können. Der Serverspeicher hat jedoch seine Grenzen. Aus diesem Grund ist es eine echte Herausforderung, einen langen DVR mit niedriger Latenzzeit zu erstellen.

Wie wurde diese Aufgabe bisher gelöst?

Die Standardlösung ist in der Regel die Erhöhung des Arbeitsspeichers und der Festplattenanzahl auf den Servern. Im kleinen Umfang funktioniert das gut. Bei langen Übertragungen mit Millionen von Zuschauern ist diese Lösung jedoch äußerst ineffektiv.

Abgesehen davon unterstützen nicht alle CDNs das Zwischenspeichern von Dateien, bevor diese vollständig von der jeweiligen Origin heruntergeladen werden. Das CDN muss also zunächst die gesamte .ts- oder .m4v-Datei erhalten und kann sie erst dann zur Wiedergabe an den Player übertragen. So können keine Mikrosegmente gleichzeitig übertragen und abgespielt werden, was die Latenzzeit erhöht.

Diese Aufgabe erforderte eine neue, effizientere Lösung. Wir haben diese Lösung gefunden.

Wie funktioniert jetzt unsere Streaming-Plattform?

In der neuen Architektur für Livestreams wird das Video mit HTTP/2 oder HTTP/1.1 Chunked Transfer Encoding abgespielt. So kann der Player die nächste Videostreamdatei herunterladen, bevor der Server sie fertiggestellt hat. Gleichzeitig werden die GET und HEAD Anfragen, die über den Server übertragen werden, nach einem besonderen Algorithmus im RAM zwischengespeichert:

  1. Der Nutzer, der ein Videofragment zuerst angefordert hat, erhält dessen Mikrosegmente mit minimaler Latenz, sobald sie auf dem Server erscheinen. Dadurch wird ein sehr niedriger TTFB Wert (Time To First Byte) erreicht. Die ersten eingegangenen Mikrosegmente werden sofort übertragen, die restlichen, sobald sie von der Origin empfangen werden.
  2. Nutzer, die dasselbe Fragment später anfordern, erhalten alle Mikrosegmente des ersten Nutzers sofort mit maximaler Geschwindigkeit und die restlichen Mikrosegmente mit minimaler Latenz, sobald sie vom Ursprung eintreffen.
  3. Alle Mikrosegmente werden in einem separaten Cache gespeichert. Danach werden sie zusammengefasst und wie ein normales vollständiges Videofragment zwischengespeichert. Beim Zurückspulen werden diese vollständigen Fragmente wiedergegeben.

Neuer Algorithmus für die Übermittlung und Zwischenspeicherung von Videosegmenten
Neuer Algorithmus für die Übermittlung und Zwischenspeicherung von Videosegmenten

Was sind die Vorteile dieser neuen Funktion?

  • Live-Übertragungen mit Latenzzeiten von höchstens 4 Sekunden
  • Hohe Videoqualität
  • Die Möglichkeit, Übertragungen für 1–24 Stunden zurückzuspulen
  • Adaptive Bitrate
  • Mehrere Streams gleichzeitig
  • Übertragungen für ein Publikum von 1 bis 10 Millionen Zuschauern

Ein 24+-Stunden-DVR mit Latenzen von weniger als 4 Sekunden ist schon jetzt für alle Kunden unserer Streaming-Plattform standardmäßig verfügbar. Wenn Sie noch nicht unser Kunde sind, können Sie die 14-tägige Probezeit nutzen, um unsere Lösung mit verbesserten Funktionen selbst zu testen.

Organisieren Sie mit unserer Streaming-Plattform umfangreiche Ausstrahlungen für mehr als 10 Millionen Zuschauer.

Abonnieren Sie einen nützlichen Newsletter

Einmal monatlich schöne Angebote und wichtige Nachrichten. Kein Spam